Kanzler Friedrich Merz fordert in seiner Politik mehr Einsatz und Leistungsbereitschaft von den Deutschen, weil er die aktuelle Arbeitsmoral als zu gering empfindet und das Land wettbewerbsfähiger machen möchte . Er betont, dass mit mehr Arbeit und Effizienz der Wohlstand gesichert werden kann und sieht dabei die Schweiz als Vorbild, wo Menschen jährlich etwa 200 Stunden mehr arbeiten . Gleichzeitig lobt er die Vorschläge der Sozialstaatskommission und bezeichnet sie als grundlegende Strukturreform, die den Sozialstaat einfacher, gerechter und digitaler machen soll . [tagesschau](https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/debatte-arbeitszeit-deutschland-100.html)
Merz’ Fokus auf mehr Arbeit ist teilweise nachvollziehbar, denn in einer globalisierten Wirtschaft kann höhere Produktivität helfen, soziale Sicherungssysteme langfristig zu finanzieren . Allerdings darf nicht übersehen werden, dass nicht alle Menschen dieselbe Leistungsfähigkeit besitzen: Menschen mit Behinderung oder chronischen Erkrankungen können oft nur reduziert arbeiten, und Kinder befinden sich in einer Phase der Entwicklung, in der Bildung und Spiel Vorrang haben . Deshalb muss das System differenzieren – wer mehr leisten kann, sollte Arbeit nicht nur als Pflicht, sondern auch als Möglichkeit sehen, Neues zu lernen und sich persönlich weiterzuentwickeln . Für jene, die nur wenige Stunden arbeiten können, etwa im Bereich der Sozialhilfe, sind sinnvolle Fördermaßnahmen wie kurzfristige Qualifizierungen oder therapiebegleitende Aktivitäten wichtiger als eine einfache Aufstockung der Arbeitszeit . [spiegel](https://www.spiegel.de/wirtschaft/arbeitszeitgesetz-kritik-an-abschaffungsueberlegungen-von-friedrich-merz-a-b4ca6e25-7164-49cd-bd17-b4d1ecad7da4)
Deutschland muss daher das Sozialsystem transformieren, indem es Förderprogramme speziell auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse verschiedener Gruppen zuschneidet – von der individuellen Berufsbildung für Menschen mit Behinderung über flexible Kinderbetreuungsmodelle bis hin zu motivierenden Weiterbildungsangeboten für Leistungsberechtigte . Nur so kann ein gerechter Ausgleich zwischen erwarteter Leistungsbereitschaft und realistischen Möglichkeiten geschaffen werden, ohne dass einzelne Gruppen überfordert oder unterfordert werden . Trotz dieser Herausforderungen bleibt eine positive Grundhaltung sinnvoll: Wenn Reformen mutig gestaltet und gleichzeitig sozial abgefedert werden, kann das Land neue Wege gehen, seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und den Zusammenhalt wahren . [zeit](https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-01/sozialstaat-friedrich-merz-reformen-kommission)
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